Osterkrippe 2021

Jesus wird in ein Felsengrab gelegt

(nach Mk 15,40-47)

 

Maria von Magdala und Maria, die Mutter von Jakobus und Salome stehen unter dem Kreuz. Sie haben schon immer zu Jesus gehalten.  Bis zuletzt lassen sie ihn nicht allein.

Jesus wird ins Grab gelegt Osterkrippe

Es wird Abend. Da kommt Josef. Er stammt aus dem Dorf Arimathäa. Josef ist reich. Er besitzt sogar ein eigenes Familiengrab. Das Grab ist eine Felsenhöhle.

Josef will den toten Jesus in sein Grab legen.

Der Tote wird in ein Tuch gewickelt. In der Felsenhöhle wird er abgelegt. Das Grab wird mit einem großen Stein verschlossen. Der Stein ist so schwer, dass man ihn vor den Höhleneingang rollen muss. Die drei Frauen schauen zu. Sie merken sich genau, wo Jesus hingebracht worden ist.

Jesus wird in ein Felsengrab gelegt  Osterkrippe
Bildrechte: Anna Schuh

Karfreitag: Jesus wird gekreuzigt

(nach Markus 15,20-39)

Jesus wird zum Tod verurteilt und soll gekreuzigt werden.

Vor der Stadtmauer liegt der Hügel Golgota. Auf dem Hügel werden Verbrecher gekreuzigt. Soldaten führen Jesus den Berg hinauf. Das Holzkreuz muss er selber tragen. Unter der schweren Last bricht er fast zusammen.Mit Nägeln wird Jesus an das Kreuz geschlagen. Über seinem Kopf steht auf einer Tafel: „Der König der Juden“.

Jesus wird Gekreuzigt Darstellung Osterkrippe
Bildrechte: Anna Schuh

Jesus wird Gekreuzigt Darstellung Osterkrippe
Bildrechte: Anna Schuh

Am Mittag um drei Uhr wird es finster wie in der Nacht. Jesus ruft laut: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Dann stirbt er. Neben dem Kreuz hält ein römischer Hauptmann Wache. Er sagt: „Ich glaube, dass Jesus Gottes Sohn war.“

Jesus wird Gekreuzigt Darstellung Osterkrippe
Bildrechte: Anna Schuh

Gründonnerstag: Jesus wird wie ein Räuber verhaftet.

(nach Mk 14,32-50)

 

Jesus weiß, dass einer seiner Freunde ihn verraten wird und hat Angst. Er geht mit seinen Freunden und Freundinnen am Abend zum Garten Getsemani. Jesus geht voran, seine Freunde und Freundinnen folgen ihm. Jesus zittert er hat Angst. Er bitte seine Freunde und Freundinnen: „Bleibt noch etwas wach. Lasst mich jetzt nicht allein.“

Jesus geht ein paar Schritte weiter. Dann kniet er auf den Boden und betet: „Vater im Himmel. Alles ist dir möglich. Erspar mir doch die Schmerzen und das schwere Leid. Aber es soll nicht nach meinem Willen gehen. Dein Wille geschehe.

 

Jesus betet im Garten Darstellung Osterkrippe
Bildrechte: Anna Schuh
Jesus betet im Garten Darstellung Osterkrippe
Bildrechte: Anna Schuh

 

 

 

 

Nach dem Gebet kommt er zurück zu seinen Freunden und Freundinnen. Sie schlafen. „Ach“, seufzt Jesus, „könnt ihr nicht eine Stunde mit mir wach bleiben? Steht jetzt auf. Der Verräter ist schon da.“ Am Eingang zum Garten Getsemani wird es laut. Männer mit Soldaten und Knüppeln drängen herein.

Jesus wird verhaftet  Darstellung Osterkrippe
Bildrechte: Anna Schuh

 

Judas, ein Freund von Jesus, voran. Er sieht Jesus. Er geht auf ihn zu und küsst ihn. So hatte er es mit dem Hohen Priester abgesprochen. Die bewaffneten Männer bilden einen Kreis um Jesus. Sie packen ihn und bilden ihm die Hände auf dem Rücken. Jesus sagt: „Wollt ihr einen Räuber fangen? So sieht es gerade aus. Dabei bin ich tagelang im Tempel gewesen. Warum habt ihr mich da nicht festgenommen?“

Jesus wird verhaftet  Darstellung Osterkrippe
Bildrechte: Anna Schuh

 

 

Seine Freunde und Freundinnen erschrecken. Sie fürchten sich und rennen davon.

Jesus wird verhaftet Osterkrippe
Bildrechte: Anna Schuh

(Nach: Polster, Martin und Janßen, Rike: Die schönsten Bibelgeschichten zum Vorlesen, Stuttgart 2018.)

 

Palmsonntag: Jesus reitet auf einem Esel nach Jerusalem (nach Mk 11,1-11)

Jesus ist mit seinen Freunden kurz vor der großen Stadt Jerusalem. Hoch oben auf dem Ölberg ruhen sie aus. Nicht weit von ihnen ist ein Dorf. Jesus sagt zu Thomas und Andreas: "Geht in das Dorf. Dort findet ihr einen jungen Esel. Bringt mir das Tier. Falls jemand fragt: dürft ihr den Esel einfach mitnehmen? Dann antwortet: Unser Herr braucht das Tier. Du bekommst es bald zurück."

Die beiden finden alles genauso vor, wie Jesus es gesagt hat. An einer Stalltür ist ein Esel angebunden. Sie binden ihn los. "He, was macht ihr da?", schreit ein Mann. Sie rufen zurück: "Unser Herr braucht das Tier. Du bekommst es bald zurück." Da lässt er sie gehen.

Andreas wirft seinen Umhang über den Rücken des Esels. Jesus setzt sich darauf. Er reitet vom Ölberg herunter und zieht in Jerusalem ein.

Immer mehr Menschen laufen zusammen. Sie schreien und jubeln: "Hosianna! Hilf uns, du Sohn Davids!" Männer ziehen die Mäntel aus. Sie legen die Mäntel wie einen Teppich auf die Straße. Mütter und Kinder winken mit grünen Palmzweigen. In lauten Chören schallt es durch die Stadt: " Unser König kommt! Sei gegrüßt! Hosianna!

(Nach: Polster, Martin und Janßen, Rike: Die schönsten Bibelgeschichten zum Vorlesen, Stuttgart 2018.)

Osterkrippe, die den Einzug Jesu in Jerusalem darstellt
Bildrechte: Anna Schuh

 

Osterkrippe, die den Einzug Jesu in Jerusalem darstellt
Bildrechte: Anna Schuh
Osterkrippe, die den Einzug Jesu in Jerusalem darstellt
Bildrechte: Anna Schuh